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Mc. Cully

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1

Mittwoch, 3. Januar 2018, 02:46

Motor springt schlecht an und Hallo

Hallo,

ich will mich kurz vorstellen:

Habe vor zwei Jahren eine 3CX, Ez. 2/91 von einem Freund für wenig Geld bekommen. Ist nach meinen Recherchen wohl fast baugleich mit einer 3CW (Hier schon mal Danke an die Motorradscheune.de für die Auskunft). Bin spät zum Fahren gekommen (mit 45) und möchte nun etwas schnelleres und klassisches. Bisher XJ 600 Diversion. Hier soll es aber um die FJ1200 gehen:

Mein Problem: das Ding springt sch... an und läuft ziemlich kack.. und unrund. Die Mühle hat lange gestanden. Als sie abgestellt wurde, lief sie ohne Probleme (hat ca. 3 Jahre gestanden). Lässt man sie heute mit Choke an, funktioniert das zwar mit etwas Geduld, aber sie geht sofort wieder aus. Das Ganze macht man dann so ca 20 mal, dann läuft der Motor. Jetzt versucht man natürlich mit dem Gasgriff die passende Drehzahl aufrecht zu erhalten (müsste ja mit Choke eigentlich nicht das Problem sein). Aber die Drehzahl, die man mit dem Gasgriff erwischt scheint relativ zufällig zu sein. Ein Freund hat den Vergaser gecheckt. Daran dürfte es nicht liegen. Er meinte zwar, dass zwei Gasschieber etwas eingelaufen seien, aber daran dürfte es nicht liegen. Sagt er. Züge sind geschmiert. Vergaserreiniger habe ich auch schon durchgegurgelt.

Insgesamt habe ich nicht die große Ahnung vom Schrauben. Möchte es aber lernen.

Mein Plan ist es nun:
- zunächst einmal das Ventilspiel zu kontrollieren (ein Forum Mitglied hat davor gewarnt, wenn man es noch nie gemacht hat. Die Frage : Ist das so schwierig? Die Theorie ist mir bekannt. You Tube macht es möglich)
- der Vorbesitzer sagte, zum einstellen des Ventilspiels mit den Shims müsste man den Motor zumindest, wenn nicht ausbauen, dann zumindest etwas aushängen, damit man dran kommt. Stimmt das?
- Dann wollte ich den ausgebauten (und von meinem Kumpel vorgereinigten Vergaser) zum Ultraschallen/prüfen geben.
- Das Ding wieder einbauen und zum Vergaser-einstellen wieder in die Werkstatt fahren.

Da ich nicht Dagobert Duck bin und im Geld schwimme, ist nun meine Frage, ob ihr das Vorgehen für sinnvoll erachtet. Ich möchte möglichst viel selber machen, aber ich frage mich, ob es Sinn macht. Ist es sinnvoll einen (gescheiten) Synrchontester zu kaufen, wenn man das Ganze noch nie gesehen hat? Habe Spaß an der Sache und möchte, dass meine Fj wieder fährt. Hässliches Mopped mit 100.000km. Aber meins. Und soll fahren. Restliche Technik ist OK.

Vielleicht ist ja jemand im Raum Frankfurt, der mir mir irgendwie mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Stehe so ziemlich alleine da.

Für Eure Hilfe wäre ich dankbar.

Ein frohes Neues und viele Grüße vom

Matze

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mc. Cully« (3. Januar 2018, 02:51)


JTD

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2

Mittwoch, 3. Januar 2018, 07:18

Hallo Matze,
Die Vergaser müssen auf jeden Fall gründlich gereinigt werden. Es sind mindestens die Leerlaufdüsen teilweise oder ganz dichtgewachsen/verharzt, ausserdem könnten die Kanäle für die Kraftstoffversorgung der Choke-Einrichtung dicht sein.
Für die Kontrolle und Einstellung der Ventilspiele muss der Motor keinesfalls ausgebaut oder abgesenkt werden, auch müssen beim FJ-Motor die Nockenwellen nicht ausgebaut werden... solche Märchen höre ich aber nicht zum ersten Mal :mocking:.
Wegen der Vergaserreinigung schreibe ich dir gleich noch eine PN.

Viel Spass beim Schrauben und im Forum.

J-T

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JTD« (3. Januar 2018, 07:29)


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3

Mittwoch, 3. Januar 2018, 08:45

moin

also wenn du echt nahezu null ahnung vom schrauben hast,
solltest du dir jemanden suchen der ahnung hat
und dem über schulter schauen beim schrauben.

sonst machst du definitiv mehr mist als gutes und das ist niemals zielführend

wie weit ist usingen von dir weg?

hättest du nen anhänger, um die fj zu transportieren?

denn da wohnt mein bruder und DER kann schrauben,
hat alle notwendigen werkzeuge und das whb zur fj.
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wwke2

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4

Mittwoch, 3. Januar 2018, 09:53

Dein Problem ist mit Sicherheit am Vergaser zu suchen.

Hast du einen Rep. Satz für die Gaser? Neue Dichtungen, neue Düsen und Nadeln etc.

Wenn schon auseinander, dann gleich richtig machen.

Ventile einstellen. Das ist im Prinzip keine große Sache. Prüfen und gegebenenfalls tauschen. Da muss nix groß zerlegt werden.
Deckel ab und du hast alles vor dir.

Könnte dir das machen, Problem ist nur der Motor muss dazu kalt sein. Die Shims die benötigt werden hole ich mir im Austausch bei Yamaisan.

Grüße

Klaus
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Freitag, 5. Januar 2018, 10:22

Bring den versager zum schallen .
Lass die Membranen kontrollieren,einbauen und Testlauf!
GANZ LANGSAM !!!!
wenn die dann warm ist Betriebsstoffe wechseln!Kerzen neu !
Eine Runde fahren LANGSAM !!!
Und für den Rest such einen der Ahnung hat !!!
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Signatur von »hajo« es gibt zwei Dinge die ich zum Leben
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Samstag, 6. Januar 2018, 17:09

Moin zusammen,

danke schon mal für Eure Hilfe.

Ich hab jemanden, der mir helfen will. Wir stellen erst mal die Ventile ein (weil das Ding auch etwas rappelt), und dann schauen wir uns den Vergaser mal zusammen an. Dann sehen wir weiter.

Ich schreib dann mal, ob wir weitergekommen sind.

Soweit erst nochmal Danke und ein schönes Wochenende

wwke2

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Samstag, 6. Januar 2018, 17:16

Ich würde es ja umgekehrt machen. :hmm:


Aber gut. :pardon_1:
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Sonntag, 7. Januar 2018, 00:20

Denke auch, dass sich die Ventilschims durch die drei Jahre Standzeit nicht verändert haben, im Gegensatz zum Innenleben der Vergaser..

efejota

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Sonntag, 7. Januar 2018, 00:58

Zitat

Moin zusammen,

danke schon mal für Eure Hilfe.

Ich hab jemanden, der mir helfen will. Wir stellen erst mal die Ventile ein (weil das Ding auch etwas rappelt), und dann schauen wir uns den Vergaser mal zusammen an. Dann sehen wir weiter.

Ich schreib dann mal, ob wir weitergekommen sind.

Soweit erst nochmal Danke und ein schönes Wochenende


ich würde am plan fest halten. es ist die richtige reihenfolge, wenn beide aufgaben anstehen. die ventile sind vlt schon lange (km) nicht eingestellt worden, die gasser brauchen auch zuwendung. viel erfolg!

wwke2

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10

Sonntag, 7. Januar 2018, 09:23

Aber an den Ventilen liegt es nicht das die nicht läuft.

Die Ventile haben damit recht wenig zu tun (wenn nicht ein Ventil schon im Brennraum liegt :wink: ).
Das Problem sind die Vergaser.

Das Rappeln kommt auch nicht von den Ventilen, das kommt von der Lima-Kette, Steuerkette oder Kupplung.

Die Ventile tickern bestenfalls ein wenig, und das ist nicht so schlimm.


Grüße

Klaus
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Sonntag, 7. Januar 2018, 09:35

Moin zusammen,

danke schon mal für Eure Hilfe.

Ich hab jemanden, der mir helfen will. Wir stellen erst mal die Ventile ein (weil das Ding auch etwas rappelt), und dann schauen wir uns den Vergaser mal zusammen an. Dann sehen wir weiter.

Ich schreib dann mal, ob wir weitergekommen sind.

Soweit erst nochmal Danke und ein schönes Wochenende
na dein kumpel scheint aber auch nicht wirklich von wissen geschlagen zu sein,
denn
ein oben gesteuerter motor (DOHC), wie der der fj, kann um die ventile rum nicht klappern.
das ist fakt. (außer nen nw-bock ist locker - hatte ich schon mal)
wenn der motor mit gezogenen kerzen sich leicht drehen lässt, isser nicht fest und (d)ein klappern kommt sonstewo her.
punkt / basta / ende dieser teildiskussion

nimm die gaser raus und KOMPLETT bis auf die letzte düse auseinander
alle düsen peinlichst genau reinigen und kanäle mit 8 bar druckluft durchblasen
schwimmerkammern dito

wo du mit 99,999999% iger sicherheit nicht durchgucken kannst, sind die leerlaufdüsen.
ich garantiere quasi, dass von den vieren nach 3 + jahren stillstand mindestens eine dicht ist
ebenso die düsenstöcke, wo die nadel rein/raus läüft.

und die hauptdüsen (halten die düsenstöcke von der schwimmerkammer her) habe ich auch schon zugeschmoddert vorgefunden.

tank kontrolle auf rost
gruß
schleife

Daniel-Nossen

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Sonntag, 7. Januar 2018, 10:49

Bei der Standzeit , erst Vergaser reinigen , andere arbeiten erst nach der Reinigung des Vergasers machen,dann Ventile einstellen
Signatur von »Daniel-Nossen« Man sagt, Motorradfahrer haben die Seelen alter Seeleute,die einfach den Wind und die Freiheit nicht vergessen konnten...

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