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thomas01

unregistriert

1

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 10:23

Stehbolzen Krümmer

Liebe Kollegen..,

ich habe da ein Problem, daß eigentlich einige von Euch kennen müssten..

Bei meiner FJ 1200, Bj.92, 45tkm, vom 1.Hand Rentner gekauft, klapperte der in Fahrtrichtung 2. Krümmer von rechts. Er hatte etwas Spiel am Zylinderkopf, verbunden mit nervigen Geräuschen vor allem im kalten Zustand. Als eigentlich recht ordentlicher Schrauber dachte ich mir, kein Problem, Krümmer ab, neue Dichtung rein und gut... Die erste der (merkwürdigen..) Imbusmuttern war erwartungsgemäß seehr fest, ging aber raus. Die zweite..na klar..abgerissen, und zwar bündig an der Alukrümmerhalterung am Kopf.. Sowas kenn ich von Autos auch, eigentlich nicht weiter schlimm. Jetzt ist es allerdings so, daß der Krümmer samt Halterung sich zwar am noch verbliebenen Stehbolzen etwas bewegen lässt, der bündig abgerissene Stehbolzen sitzt aber wie verschweißt in der Halterung und sagt gar nix... Mit der Brechstange wollte ich da besser nicht ran..

Hat jemand so etwas schon gehabt, bzw. was wäre die beste Lösung ohne mit der Bohrmaschine den Bolzen zu schreddern? ...und wie geht bei eingebauten Motor der verbliebene abgerissene Bolzen am besten raus? Das Moped läuft sonst einwandfrei und ich wollte wg. so nem Sch... nicht gleich den Motor ausbauen.

Viele Grüße und Danke für Eure Tips!

Thomas

Papillon

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2

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 11:53

hatte ich schon öfters. vorsichtig mit einem kleinen Körner mittig am gerissenen Bolzen leicht "anklopfen" dann mit einem ganz kleinen Bohrer anfangen zu bohren. Ein guter Rostlöser wirkt dabei wunder z.B. "Caramba express" Dann sollte es mit Gefühl möglich sein mit Ausdreherwerkzeug den Rest vom Bolzen rauszubekommen.
viel Glück.
Signatur von »Papillon« Gruss
Felix alias Papillon

3

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 12:13

Und wenn das Gewinde dann ggf. komplett im A........... ist bohrst du ein größeres Loch und schneidest ein Gewinde rein und nimmst eine stärkere Schraube und gut ist

Da braucht man keinen Motor ausbauen........

Moin
Gerhard
Die einen kennen mich.......die anderen können mich !!

thomas01

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4

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 12:16

..Danke für den Tip! So werde ich es mal probieren. Allerdings hatte ich sämtliche Krümmerschrauben schon seit 2 Wochen vor Bastelbeginn mit eben jenem Caramba regelmäßig bearbeitet...hoffentlich hält das Ausdrehwerkzeug.

thomas01

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5

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 12:23

..das mit der größeren Schraube bringt mich auf die Idee, tatsächlich statt des Stehbolzens eine Schraube zu verbauen..müsste doch eigentlich gehen, oder? Vielleicht aus Messing, falls sich das mit dem Alu und der Hitze verträgt..

TDR Driver

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6

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 16:11

Mahlzeit Thomas,
hatte das selbe Problem und auch alles mögliche ausprobiert. Letztendlich führte dann auch das Ausbohren zum Ziel. Musste danach nur das Gewinge nachschneiden. Der erste Millimeter packt jetzt zwar nicht mehr, ist aber trotzdem alles fest und hält seit 20.000km. Fummelarbeit, alles Mist, aber irgendwann ist man damit auch durch ;)

Gruß
Malte

7

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 19:01

das mit dem vorsichtigen ankörnen und ausdrehen wird nicht funktionieren.
Der Bolzen ist nicht, trotz Vorarbeit, einfach so ausgerissen.
Der wird innen drin komplett verknastert sein.
Vorsichtig ausbohren ist die Lösung und eventuell dann ein Helicoil Gewinde reinmachen,
dann kann man die gleiche Bolzengröße wieder nehmen.
Signatur von »dukemm« Grüße

Michael


:emotion_cool: Dukemm :monster:

Michael

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8

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 22:34

Wie meine Vorredner schon schrieben Ausbohren ist die Beste Variante. Nur genau körnern und die Bohrmaschine Rechtwinklig halten . Ich würde erstmal die Variante mit dem nachschneiden probieren dh. mit 4.8mm-5mm aufbohren und dann mit gefühl!!! nachscheinden (wenn er bricht dann isset zum Kotzen). Wenn das nicht klappt Helicoil oder ähnliches und Gut ist ;)


Gruss


Micha

9

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 22:40

Mit etwas kleinerem Durchmesser als der Kerndurchmesser des Bolzens, ausbohren (ganz wichtig ist das mittige ankörnen) und Gewinde nachschneiden hat schon mehrmals bei mir funktioniert. Notfalls auf M10 vergrössern, sieht kein Mensch und hält wie neu.
Signatur von »hermes378« Gruß, Michael
Erst anhalten, dann absteigen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hermes378« (21. Oktober 2015, 22:47)


10

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 22:52

Ich gehe davon aus, dass du es schon probiert hast. Manchmal wirken ein paar Hammerschläge auf Schrauben/Bolzen Wunder. Dann lösen sich die Flanken des Gewindes vielleicht noch ein wenig. Bevor man komplett ausbohrt, könnte man noch versuchen, ein kleineres Loch vorzubohren und ein Torx-Bit einschlagen.

Mfg, Markus

Michael

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11

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 22:56

Mit etwas kleinerem Durchmesser als der Kerndurchmesser des Bolzens, ausbohren (ganz wichtig ist das mittige ankörnen) und Gewinde nachschneiden hat schon mehrmals bei mir funktioniert. Notfalls auf M10 vergrössern, sieht kein Mensch und hält wie neu.
hat die FJ m8 bolzen ??

thomas01

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12

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 23:00

..danke für die vielen Tips!
Wahrscheinlich wird es auf ausbohren und nachschneiden hinauslaufen.. Ich habe heute erstmal den Krüümeraluhalteflansch, in dem dieser Sch.....bolzen festsitzt, mit einer Säge in zwei Teile zerlegt. ...der Bolzen sitzt immer noch fest und grinst dämlich. Morgen nehme ich einen Fräsbohrer und arbeite mich von zwei Seiten durch das Alu an den Bolzen heran. Dann hat er hoffentlich ausgespielt. Die Hoffnung bei der Aktion ist, das der Bolzen nur im Flansch festsitzt, sich aber aus dem Zylinderkopf mit herkömmlichen Mitteln rausdrehen lässt. Falls nicht, wird nachgeschnitten..

13

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 07:44

Da hast du eventuell gute Karten, wenn der noch weit genug rausguckt. Es gibt Bolzenausdreher, damit hast du die größte Chance. Vielleicht kann dir eine Werkstatt deines Vertrauens einen ausleihen.
@Michael: Denkfehler meinerseits, M6 ist drin, M8 wäre das neue Maß :o

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14

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 14:33

Da hast du eventuell gute Karten, wenn der noch weit genug rausguckt. Es gibt Bolzenausdreher, damit hast du die größte Chance. Vielleicht kann dir eine Werkstatt deines Vertrauens einen ausleihen.
Und die Stelle vorher mit einem Heißluft Fön schön warm machen hilft bei der Prozedur

Gruss

Micha

thomas01

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15

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 22:32

Es hat tatsächlich geklappt, der sch...Bolzen ist draussen. Kaum zu glauben, er war mit dem Flansch richtig verwachsen, es sind sogar gewindespuren im Flansch zu sehen... Aus dem Zylinderkopf ließ sich der Bolzen mit ner Zange problemlos rausdrehen....Jetzt gibt es noch einen neuen Sammler weil der auch am zerbröseln ist. Wenn jemand so ein Ding loswerden will, einfach melden. Austauschen werde ich das Teil nur mit eingebauten krümmern..

16

Freitag, 23. Oktober 2015, 00:41

Sammler habe ich. Weiteres per PN

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Signatur von »hermes378« Gruß, Michael
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17

Freitag, 23. Oktober 2015, 07:51

Moin Thomas,
schön, dass es geklappt hat. Ich hatte vor zwei Jahren ebenfalls ein Stehbolzenproblem. Habe dann alle ausgedreht und gegen neue ersetzt, diese mit ein wenig Kupferpaste eingeschmiert und eingedreht.
Da die Originabolzen zu teuer waren, habe ich vom Autozubehörlieferanten passende von einem Opel genommen. Waren nur 5mm länger und haben nur 3,- Stück gekostet. Dazu dann die Krümmerbrieden mit einer Kupferschraube festgezogen, die garantiert, dass man immer alles problemlos wieder öffnen kan.

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18

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19:03

Moin Thomas,
schön, dass es geklappt hat. Ich hatte vor zwei Jahren ebenfalls ein Stehbolzenproblem. Habe dann alle ausgedreht und gegen neue ersetzt, diese mit ein wenig Kupferpaste eingeschmiert und eingedreht.
Da die Originabolzen zu teuer waren, habe ich vom Autozubehörlieferanten passende von einem Opel genommen. Waren nur 5mm länger und haben nur 3,- Stück gekostet. Dazu dann die Krümmerbrieden mit einer Kupferschraube festgezogen, die garantiert, dass man immer alles problemlos wieder öffnen kan.

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Da die Originabolzen zu teuer waren, habe ich vom Autozubehörlieferanten passende von einem Opel genommen. Waren nur 5mm länger
Hallo,
Auch wenn das Thema schon älter ist,
mal ne Frage zu den 5mm länger. Ist das für den Zylinder OK?
Brauche auch komplett neue, habe aber Angst dass ich den Zylinder beschädige wenn diese länger als original sind.
Danke und Gruß
Thomas W.

JTD

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19

Freitag, 27. Oktober 2017, 06:54

Moin,
Stehbolzen rausdrehen und Tiefe des Sacklochs messen...

J-T

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Freitag, 27. Oktober 2017, 08:11

zur not die Bolzen kürzen.
Signatur von »Gerhard_3CW« Fazer faahn is wie wenze fliechst...

Bremsen ist die Umwandlung wertvoller Geschwindigkeit in unnötige Wärme.

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